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4. November 2026

Wundertüte Burgau und angeschlagene Riverkings: Schwere Aufgaben für den EHC

04. November 2026Allgemein

Das vergangene Wochenende verlief für den EHC Königsbrunn mit der maximalen Punkteausbeute äußerst erfolgreich. Nun warten zwei Gegner, die nur schwer einzuschätzen sind. Zunächst muss der EHC am Freitag ab 20 Uhr auswärts gegen die Eisbären des ESV Burgau antreten, bevor es am Sonntag ab 18 Uhr in der heimischen Pharmpur EISARENA zum Duell mit den Riverkings des HC Landsberg kommt.

Eisbären im Aufwind: Schwere Auswärtsaufgabe in Burgau

Der ESV Burgau startete in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger denkbar schlecht in die Saison, fing sich dann aber und schaffte den Klassenerhalt. Für die laufende Runde hat sich der Verein mehr vorgenommen, allerdings gab es mit elf Neuzugängen auch einen großen Umbruch. Burgaus neuer Coach Roman Klicznik ist in Königsbrunn kein Unbekannter: In der Saison 2021/2022 stand er als Co-Trainer bei den Brunnenstädtern hinter der Bande und war danach beim EV Königsbrunn als Nachwuchstrainer aktiv. Topscorer der Eisbären ist der 31-jährige Tscheche David Ballner, der in der Vorrunde bereits zwölf Scorerpunkte sammeln konnte. Sein Landsmann Marek Rubner bringt es auf zehn Zähler; der 27-Jährige trug in der Saison 2020/2021 ebenfalls schon die Farben des EHC Königsbrunn. Aktuell belegen die Eisbären zwar den 14. Tabellenplatz, konnten am letzten Spieltag jedoch ein echtes Ausrufezeichen setzen: In der heimischen Eisarena fertigte Burgau den ESC Geretsried mit 5:1 ab. Zu Hause und mit Unterstützung der zahlreichen Fans gelten die Markgrafen als Macht. Das musste auch schon Meisterschaftsfavorit Peißenberg erfahren, der eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen einstecken musste. Der EHC sollte also gewarnt sein, denn die Mannschaft der Eisbären scheint langsam in Fahrt zu kommen.

Angeschlagener Riese: Landsberg sinnt auf Wiedergutmachung

Der HC Landsberg konnte den EHC Königsbrunn im September bereits ein erstes Mal bezwingen, in der Auswärtspartie siegten die Riverkings mit 5:4 nach Verlängerung. Der Start in die Vorrunde verlief danach planmäßig, als das Auftaktspiel gegen Schweinfurt mit 6:4 gewonnen wurde. Anschließend folgten jedoch einige, teils sehr knappe Niederlagen. In Amberg verlor das Team mit 2:9 bereits deutlich, am vergangenen Sonntag erlebte die Mannschaft dann jedoch ein echtes Debakel: Vor 1.100 Zuschauern setzte es eine herbe 1:10-Klatsche gegen den EHC Waldkraiburg. Damit stehen die Oberbayern aktuell nur auf dem 13. Tabellenplatz, deutlich zu wenig für ein Team, das vor der Saison zu den Topfavoriten der Liga gezählt wurde. Gegen den EHC Königsbrunn wird die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht zeigen wollen. Coach Bobby Linke wird sein Team optimal einstellen, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Riverkings wieder in die Spur finden. Der EHC sollte angeschlagene Gegner keinesfalls unterschätzen, zumal gegen die Brunnenstädter ohnehin alle Mannschaften zu 100 Prozent motiviert sind.

Personalsorgen beim EHC: Forster fordert volle Konzentration

EHC-Coach Matthias Forster steht nun vor der schweren Aufgabe, am Wochenende weitere Punkte einzufahren. Allerdings muss er weiterhin auf Marco Sternheimer verzichten; zudem sind die Einsätze von Peter Brückner und Hayden Trupp noch unklar. Darüber hinaus wird David Farny aufgrund seiner Spieldauerstrafe gegen Burgau definitiv nicht im Aufgebot stehen. Forster glaubt trotz der widrigen Umstände an seine Mannschaft:

„Wir haben am Wochenende zwei gute Gegner vor der Brust. In Burgau wird es schwer werden, die haben ein starkes Team und zudem herrscht dort eine tolle Stimmung. Da müssen wir von der ersten Minute an bereit sein. Die Partie gegen Landsberg wird ein ganz spezielles Spiel. Ich hoffe auf viele Fans und eine volle Halle mit toller Atmosphäre. Am Ende des Tages müssen wir weiter konzentriert den Weg als Team gehen, den wir letzte Woche eingeschlagen haben.“

Bildmaterial: https://diz-pix.de/  

Kapitän Tim Bullnheimer muss die nächsten Wochen ohne seinen kongenialen Sturmpartner Marco Sternheimer auskommen.